(Patrick Kredel) Bonnet-Radmarathon 2019

Beitrag vom 27.05.2019 09:53 in Teamnews , Team 2019

Heute am 26.05.2019 veranstaltet der RSV-Wenigumstadt.de seinen Rennradtag.  Dieses Jahr habe ich mich zusammen mit ELU und Holger auf die MarathonStrecke gewagt.  Letztes Jahr war es noch die große RTF runde mit ein paar Kilometern weniger. 

Noch morgens zuhause vor der Abfahrt, dachte ich mir noch, war das so eine gute Idee. 
Die Beine brannten noch vom Vortag von der Drahtesel Tour bei der wir unsere Startunterlagen abgeholt haben. 

Egal, ich musste los, Dieter der die 120 km Strecke fahren wollte, Elu und ich trafen uns gegen 06:30 Uhr in Seckmauern am Sportplatz. Ab da ging es los, nach Obernburg und ab da dann die Strecke die der RSV Wenigumstadt ausgeschrieben hatte. 
Die Strecke an sich werde ich jetzt nicht großartig beschreiben, die Wegführung könnt ihr ja mehr oder weniger gut auf dem Bild sehen. 
Es ging aber immer schön auf und ab. 
Das erste mal hatte ich mehr oder weniger Zweifel an dem ganzen, als uns Dieter an der Einfahrt zur Wildsaufütterung verlassen hat, ob ich das ganze in dem Tempo wo Elu und Holger vorlegten überhaupt durchhalten kann.  Bei noch nicht mal der Hälfte der Strecke. 

Aber ich fuhr weiter und das war auch gut so. 

Nach dem Anstieg am Krähberg und der Streckenteilung kurz vor der Abfahrt, kamen mir erneut Zweifel. Hatten jetzt etwa die Hälfte und ja ich wusste es geht noch des öfteren auf und ab. 

Habe das ganze mit Elu kurz besprochen. 
Er meinte nur „du hast dich für die große Runde gemeldet also fährst du die auch und in Wenigumstadt gibts dann ein Alkoholfreies Kaltgetränk“ 

Irgendwie hat das geholfen, wir fuhren zu dritt weiter. Und ja es kamen noch ein paar schöne Anstiege die wir gut gemeistert haben. 

Noch einmal wurde es schwer, als wir quasi direkt an der Haustür vorbei gefahren sind. 
Abbiegen oder weiter fahren. 

Wir fuhren weiter und haben uns die Verpflegung in Wenigumstadt schmecken lassen. Von dort aus ging es dann Richtung Heimat. 

Danke an Dieter für die Bekleidung. 
Danke an Holger und Elu fürs ziehen. 
Vor allem an Elu für die motivierenden Worte in meinen tiefsten Momenten der Tour. 

Es waren jetzt im großen und ganzen 234 km und knapp 3075 hm inklusive an und Abreise, die wir in den knapp 9 Stunden und 40 Minuten hinter uns gelassen haben. 

Was soll man sagen 

Es war sehr schön
Der Schmerz geht der Stolz bleibt 
Es ist was du draus machst 
Erst wenn‘s weh tut, macht‘s Spass 

Jetzt kann es weiter gehen. 
Kommenden Sonntag gehts weiter bis dann euer Gazello alias Chewbacca